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Die Sünde ist anfangs ein kleiner Funke



von Dietmar Ulreich
Hardcover
2017 Eigenverlag
ISBN 978-3-9504435-0-9

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Da in unserer globalen und vernetzten Welt der Blick auf die eigene Kultur, die ja ein wichtiger Bestandteil unserer Identität ist, oft viel zu kurz kommt und das Interesse dafür bei Kindern kaum noch geweckt wird, scheint es dem Autor angebracht zu sein, Volkskundliches aus der Region des Dreiländerecks Burgenland/Niederösterreich/Steiermark mit authentischen Kriminalfällen aus derselben zu verbinden und Geschichtliches aufzuzeigen. Das Erzählen der grausamen Verbrechen Nikolaus Schmidhofers, besser bekannt als „Holzknecht-Seppl“, der tatsächlich gelebt und als Anführer der Räuberbande „Die Stradafüßler“ in Pinkafeld 1828 hingerichtet wurde, gibt ihm die Gelegenheit, den Leser an der Hand zu nehmen und ihn in die Lebensweise unserer Vorfahren zu entführen, ihm Einblicke in deren Alltagswelt zu geben, ihn mit den Sorgen und Ängsten der Menschen der damaligen Zeit zu konfrontieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie diesen begegnet sind. Dabei versucht er ein einigermaßen konkretes Bild von der Lebens- und Denkweise der Menschen vergangener Zeiten in der Region des Dreiländerecks zu geben. Der weite Bogen der Betrachtungen konfrontiert den Leser mit Brauchtum, Glauben und Mythen einerseits und Aberglauben, Unerklärlichem und Anekdotenhaftem andererseits. Wer aber ein Buch mit vielen historischen Fakten und trockener Materie erwartet, der wird beim Lesen eines Besseren belehrt, denn mit viel psychologischem Gespür versucht der Autor nicht nur die Lebensgeschichte dieses blutrünstigen Verbrechers nachzuzeichnen, sondern er widmet sich auch ausführlich der Frage, wie jemand zu einem Serienmörder und einem „perversen Scheusal“ werden kann und warum eigentlich „jeder Mensch seinen Abgrund hat.“