BUCH Details

Karl Kraus
Jens Malte Fischer

Karl Kraus

€ 46,30

Hardcover
1104 Seiten; Mit Abbildungen; 21.8 cm x 15.5 cm
Sprache Deutsch
2020 Zsolnay, Paul
ISBN 978-3-552-05952-8

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Hauptbeschreibung

„Vieles von dem, was Kraus schrieb, trifft unsere Zeit noch genauer als seine eigene.“ (Jonathan Franzen) Jens Malte Fischer holt Karl Kraus mit einer großen Biografie zurück in die Gegenwart.

Im Alter von 25 Jahren gründet er "Die Fackel", die er von 1911 bis 1936 alleine schreibt, die "Letzten Tage der Menschheit" werden zur radikalen Abrechnung mit dem Weltkrieg, die "Dritte Walpurgisnacht" nimmt es auf mit der Hitlerei. Karl Kraus: Das sei der größte und strengste Mann, der heute in Wien lebe, heißt es bei Elias Canetti. Kraus, geboren 1874 im böhmischen Jicin, gestorben 1936 in Wien: Für die einen war er Gott, für andere der leibhaftige Gottseibeiuns. Sein Name ist legendär geblieben, doch wofür er stand, das verblasst mehr und mehr. Jens Malte Fischer holt ihn jetzt mit einer großen Biografie in die Gegenwart. Persönlichkeit und Werk, Freund- und Feindschaften, Sprüche und Widersprüche zeigen einen der größten Schriftsteller in seiner Zeit und darüber hinaus.

Zitat aus einer Besprechung

„Ein gleichermaßen opulentes wie detailreiches Werk, das durch sein panoramatisches Konzept besticht.“ Thomas Palzer, Deutschlandfunk, 17.05.20

"Die mehr als 1000 Seiten der schlicht „Karl Kraus“ genannten Biografie des Münchner Kulturwissenschafters
Jens Malte Fischer sind eine einzige lange Einladung, Karl Kraus zu lesen." Wolfgang Paterno, profil, 03.05.20

"Eine fulminante Biografie." Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 15.04.20

"Fischers Opus Magnum überzeugt mit echter Leidenschaft für den bis heute polarisierenden Feuilletonkritiker, Moralisten, Lyriker und Dramatiker Karl Kraus." Bettina Boyens, Frankfurter Neue Presse, 05.05.20

„Fischer erklärt die politischen und intellektuellen Hintergründe, nennt die Feinde und die Freunde, die Frauen und die Begleiter, die Sympathisanten und Sykophanten. ... Die Detailversessenheit mancher Schilderungen empfindet man als Bereicherung, nicht als überflüssig.“ Armin Thurnher, Falter, 22.04.20

"Die spannende Geschichte eines unabhängigen Einzelkämpfers." 3sat Kulturzeit, 25.03.20

"Karl Kraus hat die Institution Medienkritik erfunden. Diese Biografie zeichnet ein umfassendes Lebensbild des Publizisten, von seinen politischen Überzeugungen bis zu seiner Wut auf Phrasen, von seiner Wohnung bis zu seiner Stimme." Jury-Begründung zur WELT-Sachbuchbestenliste im April, 28.03.20

"Jens Malte Fischer holt den Satiriker und sein Werk mit seiner großen Biografie in die Gegenwart." Jury der Sachbuch-Bestenliste Die Zeit, 26.03.20

"Sein monumentales Buch „Der Widersprecher“ ist das Produkt einer lebenslangen Beschäftigung mit Kraus, geprägt von tiefster Werkkenntnis. „Der Widersprecher" ist schon jetzt nicht ein, sondern das Standardwerk, das sehr lange unübertroffen bleiben wird und an dem von nun an niemand vorbeigehen kann, der sich für Karl Kraus interessiert. Kraus zu ignorieren, das war schon 1914 ein Fehler; heute aber, in einer Zeit erneuten Medienwandels, da gewaltige Konzerne über elektronische Kanäle Desinformation in die Welt schleudern, sind seine Einsichten möglicherweise wertvoller denn je [...] Fischer hat dem von ihm verehrten Karl Kraus einen großen Gefallen getan – einen noch größeren aber allen, die mithilfe dieses Meisters der Widersprüche und des Widersprechens unsere Welt verstehen wollen, die immer noch durch jene Apokalypse geht, die er gültig beschrieben hat.“ Daniel Kehlmann, DIE ZEIT, 12.03.20

„'Karl Kraus. Der Widersprecher' – ein großartiges Buch über einen schwierigen wie hellsichtigen Intellektuellen, und gleichzeitig eine Geistesgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts.“ Jury-Begründung zum Ö1-Buch des Monats im April, 16.03.2020

„Jens Malte Fischers Biografie erschließt Karl Kraus und seine Welt neu.“ Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 10.03.2020

„Eine neue und opulente Biografie, die mit über 1000 Seiten dem Leser eine Menge Zeit abverlangt, ihm aber auch zum unschätzbaren Gewinn spürbaren Genuss verschafft.“ Klaus Bellin, Neues Deutschland, 10.03.20

„Eine profunde und anregenden bisweilen auch vergnüglich zu lesende Biografie.“ Günter Kaindlstorfer, Ö1 Mittagsjournal, 07.03.20