Rezensionen




Rezension von Ana :

Eine kurze Geschichte der Menschheit

Buch. 528 Seiten. 100 Wochen auf Platz 1 der Sachbuchbestsellerliste? Kann nur Yuval Noah Harari sein!

Als Professor für Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem hat er es geschafft. Mit diesem Buch ist er in seinem Gebiet als Universalhistoriker Vorreiter geworden. Vielleicht liegt es daran, dass er in seinem Beruf so leidenschaftlich gut ist, ich bin mir nicht sicher. Jedenfalls habe ich bis jetzt noch nichts Vergleichbares bezüglich der Entwicklung der Menschen gelesen und finde, das ist auch das perfekt Buch zum Verschenken. Jeder sollte es im Haus haben!

„In Wirklichkeit waren es diese Pflanzen [Reis, Mais, Weizen], die den Homo Sapiens domestizierten, nicht umgekehrt."

Trotz der extrem vielen chronologisch gebrachten Fakten und Informationen, gibt der Geschichtsprofessor seine Recherchen so simpel erklärt wieder, dass man ihn sich auch in allen anderen Fächer als Professor wünscht.
Nichts desto trotz wird der Mensch mit seinen Handlungen im jetzigen Jahrhundert natürlich auch kritisiert. Nach dem Buch überlegt man schon zweimal was man so unterstützt und konsumiert, auch wenn die Meisten dann doch wieder in ihre alten, bekannten Verhaltensmuster zurückgehen, die Informationen prägen sich in den Hinterkopf eines jeden.
Harari wollte mit diesem Buch einige Samen in den Köpfen der Menschen pflanzen, wer es gelesen hat weiß, ihm ist das wahrhaftig auf brillante Weise gelungen!

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Rezension von Karin Pfeiffer:

Eine kurze Geschichte der Menschheit


Interessant, intelligent und amüsant beschreibt Harari die Entstehung unseres Planeten mit Flora, Fauna und schließlich dem heutigen Menschen, der alles verändert hat und beherrscht, sich an die Spitze der Nahrungskette hinaufgearbeitet hat.
Bis zum Mittelalter und der Entwicklung der Maschinen, der industriellen Revlution, hat sich wenig bewegt, aber seither im Eiltempo. Immer wieder hat sich der Mensch angepasst und an veränderte Bedingungen gewöhnt. Wirklich besser sind die Lebensumstände jedoch noicht geworden. Es gibt mehr Stress, Umweltdruck, dafür ein längeres Leben.
Der moderne Mensch hat sich eine Phanatsiewelt erschaffen, in der er mit Vertrauen auf die Zukunft in Aktien investiert, Kredite aufnimmt, den verschiedensten Religionen glaubt.
Doch wohin der Weg weitergeht, ist ungewiss.

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Rezension von Peter Körber:

Eine kurze Geschichte der Menschheit

Der Mensch: Krone der Schöpfung oder Schrecken des Ökosystems?


Wie haben wir, Homo Sapiens, es geschafft, den Kampf der sechs menschlichen Spezies ums Überleben für uns zu entscheiden? Warum ließen unsere Vorfahren, die einst Jäger und Sammler waren, sich nieder, betrieben Ackerbau und gründeten Städte und Königreiche? Warum begannen wir, an Götter zu glauben, an Nationen, an Menschenrechte? Warum setzen wir Vertrauen in Geld, Bücher und Gesetze und unterwerfen uns der Bürokratie, Zeitplänen und dem Konsum? Und hat uns all dies im Lauf der Jahrtausende glücklicher gemacht?



Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen auf der Erde. Und die Menschheit steht jetzt an einem Punkt, an dem sie entscheiden muss, welchen Weg sie von hier aus gehen will. (KP 01/17)

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